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Paracelsus-Studiengruppe in Lu Zhou
Nach drei Tagen Anreise waren HP Thews und die Paracelsus-Studenten endlich in Lu Zhou der kleinen Stadt in der
chinesischen Provinz Sichuan mit seiner Hochschule für traditionelle chinesische Medizin (TCM) angelangt.
Und schon am nächsten Morgen übten sie sich in den Behandlungsräumen in Diagnose, Ätiologie, Pathologie und
Befunderhebung, und nach kurzer theoretischer Einweisung, wurde auch gleich behandelt, streng gemäß der
Identifikationsmuster. Und immer unter den aufmerksamen Augen des fachlichen Reiseleiters, denen nichts entging.
Behandeln heißt hier bevorzugt mit Akupunktur, aber auch Tui Na, Schröpfen und Gua Sha. Nach anfänglichen
Schwierigkeiten hatten die deutschen, schweizer und australischen Studenten bald ausreichende Fertigkeiten in
Punktelokalisation und Stichtechnik erworben, die leisen "Teng"-Seufzer (chin.: "Autsch") der geduldigen
Patienten wurden weniger, nach zwei Wochen war die Nadeltechnik fast perfekt und die Studenten durften ihre
eigenen Patienten selbständig behandeln. Es wurde hart gearbeitet, doch es war die Mühe wert. Thews hatte auch
neben dem Lern- und Übungsprogramm für viele Höhepunkte gesorgt:
Der Besuch der Tempelanlage Fam Shan, der Ausflug zum schwarzen Buddha , zum Berg der 1000 Löwen. Oder die
Veranstaltung der englisch sprechenden Mittelschule inclusive Folkloredarbietungen eigens für die Studiengruppe aus
Deutschland inszeniert, das Essen mit dem Bürgermeister und viele andere Momente herzlichster chinesischer
Gastfreundschaft. Auch am einzigen programmfreien Tag hatte Franz Thews für Highlights gesorgt: Der Besuch des
Schönheitsinstituts von Dr.Cheng beinhaltete eine zweistündige Gesichtsmassage mit Akupressur, der sich jeder
Teilnehmer des Ausflugs kostenlos unterziehen durfte - das wurde gerne genutzt. Vor dem anschließenden Ausflug
in die ländliche Idylle verhandelte Thews mit Cheng einen Kooperationsvertrag für die Paracelsus Schulen,
denn beim nächsten Studienaufenthalt soll Gelegenheit zum Erlernen chinesischer Kosmetik gegeben werden.
Thews war wirklich ständig auf Achse. Für seine Projekte sind - wie in China üblich - viele Besprechungen
und Absprachen nötig. Ohne persönliches Vertrauen liefe hier gar nichts, und Thews ist hier schon halb zuhause.
Mit der chinesischen TCM Studienklasse des Dr. Wang. konnte er einen internationalen Studentenaustausch organisieren,
die Eleven des Dr. Wang sind hieran genauso interessiert wie einige Teilnehmer aus Thews Reisegruppe.
Auch als medizinischer Betreuer seiner Gruppe bewährte sich Thews.
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HP Franz Thews ist Lehrbeauftragter der Hochschule für TCM in Lu Zhou
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Seit zehn Jahren führt er nun schon Studienreisen zu chinesischen Kliniken, Hochschulen und Universitäten für
traditionelle chinesische Medizin durch, und HP Thews hat sich - weit über die Grenzen der Provinz hinaus - einen
guten Namen gemacht. Nun wurde ihm von der Hochschule Lu Zhou die offizielle Lehrbefugnis für traditionelle chinesische
Medizin verliehen, in einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit des Präsidenten der Hochschule Prof. Liu, den
Professoren und Ärzten für TCM, des Ausländerbeauftragten und zahlreicher Honoratioren der Stadt Lu Zhou. Prof. Liu`s
Laudatio würdigte besonders Thew`s tiefes Verständnis der chinesischen Medizin, die er bei seinen Vorlesungen vor
chinesischen Studenten an den Tag legt, und für sein Engagement für die Verbreitung der TCM nicht nur in Europa,
sondern auch in China. Besonders aufmerksam sind seine chinesischen Studenten bei seinen Ausführungen über die
Zukunft der TCM vor allem in der Verbindung mit westlichen natur- und schulheilkundlichen Methoden. In jeglicher
Form chinesischer Freundlichkeitsbezeugungen hinreichend geübt, bedankte sich der deutsche Akupunkturspezialist
für so viel Ehre mit einer kurzen aber präg- nanten Rede ...'
"...Akupunktur mögen viele inzwischen praktizieren, jedoch einen tiefen und ehrlichen Bezug zur traditionellen
chinesischen Medizin haben nur wenige entwickelt . Wer die Akupunktur abstreift, wie er es gerade einmal braucht wird
niemals die überraschenden Erfolge erleben dürfen, die ein tiefes Verständnis der Therapie mit sich bringt ...".
Die Verbundenheit der Hochschule mit den Paracelsus Schulen zu dokumentieren,überreichte Prof. Liu ein
Freundschaftsbanner mit den besten Wünschen für eine glückliche Zukunft und gute Zusammenarbeit.
Thews wird Meisterkurse mit Zertifikat der Lu Zhou Universität auch in Deutschland halten dürfen.
Qualifikationskurse mit Lu Zhou Diplom
Ganzheitliche Therapie, Akupunktur und TCM Thews Seminarreihe
Akupunktur nach Thews
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HP Thew´s neues Lehrkonzept stellt die Akupunktur nicht mehr isoliert außerhalb ihres natürlichen und
traditionellen Kontexts, sondern als integralen Teil der traditionellen chinesischen Medizin in ihrer
Methoden- und Therapievielfalt dar. Sie beruht auf einem tiefenphilosophischen Konzept, und steht gleichzeitig
im Einklang mit sehr modernen Ansätzen der kybernetischen Medizin. Hohe Infomationsdichte und die besondere
Informationsqualität machen das einzigartige Ausbildungskonzept aus. Lehrziel ist die Beherrschung der
Diagnostik der äußeren und inneren pathogenen Faktoren, die Kenntnis der chinesischen Organtheorie und die
professionelle Beherrschung und das Verständnis der Meridiane und Akupunkturpunkte. Ein solches Herangehen
ermöglicht das anschließende ganzheitliche umd eigenverantwortliche therapeutische Handeln auf einem hohen Niveau.
Dies wird vor allem durch einen hohen Anteil praktischen Übens erreicht. Den Teihnehmern kommt zugute,
dass HP Thews unterschiedliche Denkansätze in der TCM verarbeitet hat, die er mit didaktischem und rhetorischem
Geschick sehr einfach vermittelt.
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