Tai Chi, ganz genau beschrieben als "Tai Chi Chuan", stammt aus China und seiner traditionellen Kampfkunst und wird heute in Anklang daran "Schattenboxen" genannt. Genauer betrachtet bedeutet der Ausdruck "Tai Chi" aber viel mehr. Er entstammt der Zeit der Taoisten (ca. 300 v. Chr.) und verkörpert im Begriff eher eine Philosophie, die beschrieben wird als das "höchste Prinzip der Kampfkunst" mit einer unterschiedlich langen Folge von Ganzkörperbewegungen in Kombination mit hoher Konzentration und gezielter Atmung. Diese Bewegungen sollen bei lebenslanger Ausführung zur inneren Reife führen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Person vertiefen und so zur positiven Entwicklung des eigenen "Ich" beitragen. So kann schließlich durch Ausübung der Kampfkunst irgendwann das "höchste Prinzip" erfahren werden.

Wir betrachten die Bewegungen des Tai Chi mehr als eine harmonische Abfolge von langsamen Bewegungen, die zur Entspannung dienen sollen und der Gesundheit zur Vorbeugung dienen. Man könnte durchaus auch von Meditation, gehüllt in Bewegung, sprechen.


tai chi 01Regelmäßiges Ausüben kann langfristig:
• den Körper stärken
• Konzentration fördern
• Krankheiten vorbeugen
• innerlich entspannen
• beleben

Folgende Stile sind in Europa bekannt::
• Yang-Stil
• Chen-Stil
• Sun-Stil
• Wu-Stil

 

Jeder Stil hat unterschiedlich lange Handformen sowie zahlreiche Waffenformen.

Im Yang-Stil, welcher der meist praktizierte im Westen ist sind besonders folgende Formen bekannt:

Handformen:
• kurze 8-er Form
• 24-er Peking Form
• lange Form 102 Abfolgen

Waffenformen:
• Schwert
• Fächer
• Doppelfächer
• Stock

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Tai Chi mit Schwert

Das Schwert ist eine beliebte Waffenform. Fast in jeder Kampfsportart gibt es zahlreiche Versionen mit einem Schwert. Manch eine Form ist schneller manche eher langsamer. Allerdings ist bei jeder Form der Kampfkunstcharakter deutlich zu sehen.

Es gibt unterschiedliche Formen mit dem Schwert.

 

 

 

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Tai Chi mit Fächer

Fächer ist besonders bei Frauen beliebt und zeichnet sich durch sehr weiche, fließende und anmutige Bewegungen aus.

Der Fächer wurde früher als Waffe benutzt, da der Fächer an der Spitze eine Klinge hatte, und somit von der Frau als Waffe benutzt werden konnte. Durch das Aufschlagen des Fächers konnte der Gegner verletzt werden.

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